68. Chamer Volksfest - Städte und Gemeindentreffen + Feuerwerk
Impressionen - Fotost + Bericht: Benjamin Franz
     
Die Feuerwerker aus Würzburg bereiten über dem Chamer Stadion alles vor
Noch schnell ein Selfi vor der Fahrt
Seltenes Schmankerl – Ein Tubasolo – Otto Schwarzfischer Musikanten
Die Bürgermeisterin unter dem Bierzeltdach
 
Sepp Altmann freut sich über die vielen Besucher   Man trägt wieder Hut
Regierungspräsident Axel Bartelt dirigiert
Ansturm auf das Chamer Volksfest – Sitzplatz auf Papas Schultern
 
Otto Schwarzfischer Musikanten
Das Pfingstpaar dirigiert den Kötztinger Marsch
 
 
 

Besucheransturm und Feuerwerk beim Volksfest

Friedrich Woesch aus Würzburg kommt seit 68 Jahren nach Cham, um für das Volksfest ein Feuerwerk abzubrennen. Seit den Nachmittagsstunden baute er am Donnerstag mit zwei Mitarbeitern diverse Abschussrampen am Busparkplatz über dem Chamer Stadion auf. Die aufgereihten Kunststoffröhren werden vor Ort mit den knödelgroßen Bomben geladen. Die Aluminium-Kanonen stopft Friedrich Woesch bereits zu Hause. „Wenn ich das Schwarzpulver dosiere darf kein Fehler passieren, dafür brauche ich absolute Ruhe.“, sagte der Feuerwerker, „denn ein Rohrkrepierer könnte sehr unangenehme Folgen haben.“ Gibt dann der Volksfestpräsident Sepp Altmann via Handy-Anruf das Startsignal, wird aus sicherer Entfernung mit Funk gezündet.

Das internationale Städte- und Gemeindentreffen lockte wieder viele Besucher in das Bierzelt und das prächtige Wetter war ein Segen für die regengeplagten Schausteller. Bürgermeisterin Karin Bucher begrüßte Karl Holmeier, Gerhad Hopp, Franz Löffler und Regierungspräsident

 

Axel Bartelt, sowie viele Abordnungen aus den Nachbar- städten und Gemeinden. Der Rodinger Festwirt Jupp Brantl, die Volksfestkönigin Julia Meister, Trenk-Darsteller Alexander Imm, das Bad Kötztinger Pfingstpaar Christina Staudinger und Johannes Kuchler, Franz Löffler und Axel Bartelt wurden auf die Bühne bestellt, um den bayrischen Defiliermarsch zu dirigieren.

Um 22:30 Uhr krachte es dann ein erstes Mal im Chamer Nachthimmel . Dieser erste Donnerschlag kündigt das Feuerwerk an und gibt die Blickrichtung vor. Die Fahrgeschäfte stellten sofort den Betrieb und Musik ein und tausende Besucheraugen erwarteten gespannt das Brilliantfeuerwerk. Erst hörte man wieder den Knall, dann zogen Funkenspuren in den Nachthimmel und war der höchste Punkt erreicht, detonierte der Feuerzauber in schillernden Farben. Mit „Ohhh!“ und „Ahhh!“ honorierten die Volksfestgäste das Spektakel. Am Ende gab es Beifall, den die verantwortlichen Feuerwerker vielleicht sogar gehört haben.