67. Chamer Volksfest - Feuerwerk und Markus Söder
Impressionen - Fotostt: Benjamin Franz
     
 
Silke und Patrik   Feuerwerker Friedrich Woesch
 
400 Effekte werden elektronisch gezündet
Bürgermeisterin Karin Bucher begrüßt die Gäste im Festzelt
Dr Markus Söder Finanz- und Heimatminister
Volksfestpräsident Sepp Altman überreicht dem Minister einen limitierten Künstlerkrug
Altmann - Luckner - Söder
Festwirt Uli Gütlhuber bringt Aldersbacher Festbier auf die Bühne
Taktsicher dirigiert Markus Söder die Otto Schwarzfischer Musikanten
     
     
Jeder Wurf ein Treffer
     

 
 
 
 
 
 
Spektakel im Festzelt und am Chamer Nachthimmel    

Friedrich Woesch im roten Overall kontrolliert ein letztes Mal die Abschussrampen. 400 Feuerwerkseffekte wird er am Chamer Nachthimmel abbrennen und dabei soll natürlich nichts schief gehen. Die Feuerwerker aus Würzburg haben in den Abendstunden am Busparkplatz über dem Chamer Stadion das Brillantfeuerwerk aufgebaut und warten dann auf das Startsignal aus dem Festzelt. Da versammelte sich unterdessen am Donnerstagabend die regionale Politprominenz, den Dr. Markus Söder, bayrischer Finanz- und Heimatminister hatte sein Kommen zugesagt und ein Grußwort versprochen. "Den bayrischen Defiliermarsch haben wir schon vernommen.", erzählten die Pyrotechniker, "Aber wir können natürlich hier nicht alles liegen und stehen lassen." Abgedeckt mit einem Regenschutz steht zwischen Feuerwerksrohren ein großer Schaltkasten, in den alle Zünddrähte zusammen laufen. Elektronisch, mit einer Funksteuerung aus sicherer Entfernung, wird das feurige Spektakel dann in Gang gesetzt. "Kein Feuerwerk gleicht dem anderen. Wir haben wieder ein paar Überraschungen eingebaut, die es in Cham bisher noch nicht gab.", verrät Friedrich Woesch. Seit 67

  Jahren stellt Woesch das Feuerwerk für das Volksfest zusammen. In den ersten Chamer Volksfestjahren durfte er als kleiner Junge seinem Vater beim Aufbau zur Hand gehen. "Für dieses Vertrauen sind wir den Chamern dankbar."

Pünktlich um 22:30 Uhr strömten die Zeltbesucher nach draußen. Die Fahrgeschäfte hatten den Betrieb eingestellt und auch die Musik abgestellt. Ein erster Knall über dem Fußballstadion wies die Blickrichtung. Dann stiegen in schneller Folge immer wieder funkende Lichtspuren in den Chamer Himmel, die mit einem Knall ausladende Feuerblumen in der Schwärze der Nacht hinterließen. Mal bunt, mal Gold- und Silberregen. Die Dramaturgie anschwellend, mit den beeindruckendsten Effekten dann ganz zum Schluss. Beifall gab es für das Spektakel, ob es die Feuerwerker gehört haben, ist nicht bekannt. Die hatten dann noch zu tun die ganzen Anlagen wieder Abzubauen. Der Finanzminister hat das Finale leider nicht mehr gesehen. Es hätte ihm sicher gefallen, dass zwei Franken dafür verantwortlich waren.