42. Frühlingsfest - ASV Fackelzug
Impressionen - Fotos + BerichtBenjamin Franz
     
  Lagebesprechung vor dem Fackelmarsch - Volksfestpräsident und die Chamer Polizei
"Gut pariert… aber warte bis mein Schwert erst in Flammen steht"
Feuerfrei - Pünktlich um 21:00 Uhr dürfen 1000 ASVler endlich anzünden
Am Bahnhof brennt es Feuerrot
1000 ASV Fackelträger marschierten vom Bahnhof zum Chamer Stadion
Blick von der Klosterkirche auf ein Flammenmeer
Cham brennt - Der ASV Cham zieht mit 1000 Fackeln durch die nächtliche Kreisstadt
Der Feurige Umzug erreicht Brunnendorf
"Zu brenslich" - Schnell weg damit
Ankunft im Stadion - vor allem die ganz jungen Fackelträger hatten ihren Spass
Größter Sportverein im Landkreis Cham
 
Regenschirm nicht gebraucht, da kann man auch zwei Fackeln tragen
 
Auch der Präsident des BLSV Günther Lommer trug eine Fackel
ASV Präsidentin Christine Gabriel und Heinz Lommer bedankten sich bei den zahlreichen Teilnehmern
Gemeinsame Sache auch nach dem Fackelmarsch - Der Volksfest Präsident und ASV Präsidium
     

Feuer statt Regen Flut

1.000 ASV Sportler trugen Fackeln durch die Stadt. Der Regenguss, den viele befürchtet hatten blieb aus.

"Na also bitte… wir wären auch bei schlechtem Wetter mit Fackeln durch die Stadt gelaufen. Ein Fußballspiel, eine Laufveranstaltung wird doch auch nicht wegen ein paar Regentropfen abgesagt.", sagte Christine Gabriel forsch, war aber sichtlich erleichtert, daß es während des Fackel- zuges trocken blieb. 1.000 Sportler aus den 21 ASV-Abteilungen versammelten sich um 20:30 Uhr am Bahnhof, wenige Minuten zuvor hatte es noch ausgiebig gegossen. Ob es nun 1.000 Stossgebete waren, unverschämtes Glück oder der Regen das viele Rot der Trainingsanzüge als Platzverweis interpretierte, es blieb trocken.

Der Volksfestverein Cham hatte für die Teilnehmer Fackeln besorgt, die auf dem Bahnhofsvorplatz verteilt und kurz vor dem Startschuss angesteckt wurden. Für die Ehrenmitglie- der standen zwei Cabrios bereit, die von der Kolpingmusik angeführt, pünktlich um 21:00 Uhr Fahrt aufnahmen. Aus einem flammenden Meer bildete sich im Marschtempo ein flammender Strom, der sich erst in die Bahnhofsstrasse

 

 

und dann in die Ludwigsstrasse ergoss. "Vorsicht auf die Haare und die Klamotten des Vordermanns." , hatten Er- wachsene den Kleinsten noch eingeschärft. Ganz ehr- fürchtig vor der offenen Flamme und viele an der Hand von Papa oder Mama reihten sich Boxen, Turnen, Basketball, Schwimmen oder Leichtathletik in den Fackelzug ein. Jeweils vor den einzelnen Gruppen wurden Abteilungstafeln vorgeschickt. Die konnten natürlich keine Fackel tragen, wurden dann aber mit Schokolade belohnt. Ziel des nächtlichen Umzugs war das Chamer Stadion.

Dort angekommen war ein Feuerreigen rings um die Tar- tanbahn geplant. Viele Fackeln waren da schon abgebrannt und eine bockende Stadionsprechanlage sabotierte die finale Danksagung der ASV-Präsidentin. Christine Gabriel war aber hochzufrieden über die rege Teilnahme und das kleine Wetterwunder. Anlass für den "Fackellauf" war der 150 jährige Geburtstag, den der ASV Cham in diesem Jahr begeht. Als das Feuer im Stadion verlosch, wurde die Feier gleich gegenüber auf dem Frühlingsfest vorgesetzt. Sport und Vergnügen liegen in Cham nicht weit auseinander.