Auftakt - 42. Frühlingsfest - Charly-M-und der "Harlem Shake
Impressionen - Fotos + Video Benjamin Franz
     
 
     
 
   
Aldersbacher Bierkönigin Silvia Hoffmann
     
Würdenträger der Chamer Schützengesellschaft
     
     
 
     
     
     
"O´zapft is"
Eine Rose für die Bierkönigin - Altbürgermeister Leo Hackenspiel gibt sich als Kavalier der alten Schule
Bürgermeisterin Karin Bucher freut sich über den gelungenen Auftakt
Charly-M-Band - Die Vollblutmusiker legen ein rasantes Tempo vor
Das Festzelt platzt aus allen Nähten
Charly-M-Band - Martin Kerscher und Cornelia Weber
 
     
Charly-M-Band schüttelt die Chamer in den Wahnsinn

Ausnahmezustand im Festzelt. Das "Youtube"-Phänomen "Harlem Shake", ein spontaner Massentanz, hat Mittwoch- nacht das Frühlingsfest heimgesucht. Verantwortlich für die "Ausschreitungen" sind die Musiker der Charly-M-Band. Seit Wochen verabreden sich junge Chamer auf soziale Plattformen wie Facebook um den ersten Chamer "Flash- mob", Codename: "Bierzelt Harlem Shake", mitzuerleben. Das Fans und Band was im Schilde führten, war wohl je- dem klar, denn noch bevor die acht Musiker auf der Bühne standen, platzte das Festzelt bereits aus allen Nähten. In Cham hat sich die Charly-M-Band nach den sensationellen Auftritten der vergangenen Jahre eine riesige Fangemeinde aufgebaut, doch mit den Massen, die beim Frühlingsfest- auftakt das Zelt belagerten, hatte wohl keiner gerechnet. Die Stimmung war mit dem Eröffnungshit "Mir san a bay- rische Band" gleich ganz oben. Bayrische Rockmusik a`la "Spider Murphy Gang" oder "STS" wechselte mit eng-lischen Klassikern und aktuellen Chart-Hits.

Um 21.30 kletterte ein blondgelockter König Ludwig im prächtigen Hermelinmantel viel bejubelt auf einen Tisch vor der Bühne. Ein weiterer Musiker der Band, ebenfalls mit blonder Perückenmähne tat es dem "Kini" gleich und hatte sein riesiges Schlaginstrument zwischen Maßkrügen in Stellung gebracht. Der "Harlem Shake" kündigte sich an.

 

 

Das Ereignis auf das hier viele gewartet haben. Doch erst musste sich die ausgelassenen Massen beruhigen. Alle sollten sich setzten, denn der Kini höchst persönlich wird die ersten Takte auf dem Biertisch vortanzen.

Der zuckte zu den einsetzenden Synthesizergeräuschen wie von einer Tarantel gestochen, wirbelte seine Glied-massen und die blonde Mähne im Takt. Mit den ersten Schlägen des Paukers, dem vereinbarten Startsignal, brach dann das Inferno los. Blitzschnell stand das ganze Zelt auf den Bänken und taten es dem königlichem Instruktor gleich. Der Boden bebte, Blumenkästen an der Bühnen-einfassung bekamen Füße, wurden von der wogenden Welle zuckender Leiber weggespült, kenterten schließlich. Zeltbesucher, die von dieser Entgleisung überrascht wur-den, den "Harlem Shake" für einen Softdrink hielten und zum letzten Mal Tanzen waren, als Elvis und die Beatles noch tourten, haben wohl einen Schock fürs Leben bekom- men. Glücklicherweise war der Spuck schon nach wenigen Sekunden wieder vorbei. Der "Kini" und sein Volk blieben wohl weitgehend unverletzt. Wer das Spektakel verpasst hat: "So was kommt so schnell nicht wieder!", oder glaubt, dass der Chronist maßlos übertrieben hat, kann sich das Beweisvideo auf www.chamervolksfest.de mit viele Fotos vom Festauftakt ansehen.